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 ~Dead Life~

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BeitragThema: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1So Nov 18, 2012 7:26 pm

~Dead Life~


~Dead Life~ Dunkel10

Prolog:

Ich hatte mich entschieden. Ich hatte lange gebraucht, aber jetzt war ich sicher
was ich tun wollte. Ein paar Tränen kamen hoch und ich schloss die Augen.
Traurig. Erleichtert. Glücklich. Das war ich in diesem Moment. Wir würden also
doch nicht gewinnen sondern die anderen. Arme Mai, sie würde es wegen mir noch
schwerer haben. Mai… Halt! Stopp, June!, wies ich mich zurecht. "Du darfst
nicht an sie denken!"
Deshalb dachte ich an die anderen und wurde noch entschlossener. Da vorne kam
auch schon mein Ziel in Sicht. Das ging schnell.
Ein Lächeln zauberte sich auf mein Gesicht.
Denk an Mai! Sie wird dich vermissen! Und deine Familie ebenso!, sagte eine
Stimme in mir.
Ach und die anderen?, meinte eine zweite. Es gibt viele von ihnen! Würdest du's
nicht tun, wärst du nie frei von ihnen!
Wo diese Stimme recht hatte, hatte sie recht. Ich musste nicht mehr leiden! Denn
es gab diesen Ausweg, diesen einen Ausweg und nur diesen Ausweg!
Endlich betrat ich mein Ziel: Die Brücke.
Ich wischte mir mit meinem Handrücken die Tränen weg und schritt auf die
Abschrankung zu. Nur noch wenige Schritte bis zur Freiheit!
Ich kletterte über sie und sah in die Tiefe. Unter mir befand sich ein
reissender Fluss mit schmutzigem Wasser. Erkannte ich da auch noch einen roten Schimmer? War wahrscheinlich nur Einbildung.
Ich hatte schon viel von diesem Ort gehört. Viele sprangen um ihr Leben zu beenden. Angebliech verursachte es keinen Schmerz. Man sprang einfach und schlief sozusagen ein.
June, denk an Mai! Du würdest ihr wehtun! Und die anderen gewinnen lassen!,
meldete sich wieder diese Stimme in meinem Kopf. Du weisst das und deswegen-
<<Nein!>>, schrie ich in die Stille.<<Nein! Ich will frei sein von ihnen! Ich will
ihnen zeigen, dass ich mich erlösen kann! Ich will nicht mehr das Opfer sein!
Ich will nicht mehr leiden! Ich will nur frei sein und meinen Frieden haben!>>
Ich verstummte nach diesem Satz und horchte in mich hinein. Die Stimme erwiderte
nichts mehr. Gut so!
Ich sah nach unten. Ich atmete tief ein und schloss die Augen. Bald. Bald, war ich frei.
Ich liess die Abschrankung los und sprang in die Tiefe. Schloss meine Augen, wie wenn ich einschlafen würde. Ein Lächeln legte sich auf mein Gesicht.
Endlich! Endlich war ich frei!



ICh würde mich über Kritik und Verbesserungsvorschläge freuen! ~ Und danke für's Lesen!


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Zuletzt von Vogel am So Nov 18, 2012 7:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1So Nov 18, 2012 7:37 pm

Coole Geschichte Vogel. Hoffentlich stellst du bald die nächtsten Kapitel rein. Smile
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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1So Nov 18, 2012 8:17 pm

Danke!


Kapitel 1:

Ich schrieb das Ergebnis einer Matheaufgabe hin, als mich ein seltsames Gefühl
überkam. Irgendetwas war anders als sonst. Irgendetwas war passiert. Etwas
schlimmes. Ich begann zu zittern.
Beruhig dich Mai, sagte ich mir und schloss die Augen. Ich atmete mehrmals
tief ein und aus, probierte mich zu beruhigen. Sicherlich waren das nur die
Vorzeichen dafür, dass ich krank wurde. Nichts anderes. Es konnte gar nichts anderes sein.
Mit meiner Hand berührte ich meine Stirn. Sie war weder kühl noch heiss, einfach
nur normal. Hatte ich Schnupfen, Husten, Hals-, Bauch- oder Kopfweh? Nein.
Erst jetzt bemerkte ich, dass ich noch immer zitterte und dass ich eine
Gänsehaut hatte. Was war nur los mit mir?! Das war doch nicht normal? Oder doch?
Es klopfte. Ich drehte mich blitzartig zu meiner Tür um und fixierte sie.
<<Darf ich reinkommen?>>, fragte eine bekannte Stimme, die Stimme meiner Mutter.
Ich nickte und stöhnte kurz darauf innerlich auf. Wie blöd von mir! Mum konnte
mich ja nicht sehen!
Ich zwang mich dazu mit dem Zittern aufzuhören und hauchte ein Ja.
Die Tür ging auf und meine Mutter trat ein. Ihr sonst eigentlich sehr schönes
und für ihre achtundvierzig Jahren sehr faltenloses Gesicht war ernst und
verschlossen. Ihre grau-blauen Augen blickten mich etwas traurig an.
Mein Gefühl hatte mich nicht getrogen. Etwas Schlimmes war geschehen.
<<Mai…>>, murmelte sie, setzte sich auf mein Bett und bedeutete mir, mich zu ihr zu
setzen. Ich befolgte ihre stumme Aufforderung und als ich neben sie plumste,
nahm sie mich in ihre Arme.
<<Ach Mai>>, hauchte sie und berührte mit ihrem Gesicht mein dunkelbraunes Haar. <<Ach, es tut mir so leid…>>
<<Was?>>, flüsterte ich.
<<Es… es ist schrecklich. So schrecklich…Und so… ach ich kann es nicht
beschreiben…Einfach nur schrecklich… >>
Was du nicht sagst…, fuhr mir durch den Kopf, doch ich hielt meine Zunge ihm
Zaun.
<<Sag es mir!>>, sagte ich stattdessen und wartete auf ihre Antwort.
Mum antwortete sogleich: <<Es ist wegen June… >>
<<-June?! >>
Ich hob den Kopf und befreite mich aus ihrer Umarmung. Meine Augen waren
geweitet, mein Körper zitterte erneut, eine Gänsehaut überzog meinen Körper. Was war mit meiner labilen besten Freundin passiert?
<<Was ist mit ihr? Sag!>>
Sie seufzte und lächelte mich traurig an. Wie tröstlich.
<<Sie hat etwas Schreckliches getan… >>
Immer wieder dieses Wort: Schrecklich. Wo bleibt dein Wortschatz?!, hätte
meine Deutschlehrerin jetzt sicher zu ihr gesagt. Und auch ich fragte mich, wo
der abgeblieben war.
Ich hörte noch einen Seufzer. Wieder von meiner Mum.
<<Bitte, sag schon was los ist!>>, bettelte ich.
Mein Körper hatte endlich aufgehört verrückt zu spielen und wäre es nicht um
etwas "Schreckliches" gegangen, hätte man das für eine ganz normale
Familienszene in einer schlechten Soap gehalten: Die Tochter bittet ihre
Mutter, ihr zu erzählen, was los sei, weil etwas schlimmes passiert ist
. Wie klischeehaft.
Aber so war es nicht. Ganz und gar nicht. Wenn es um June und etwas
Schrecklichem
ging, musste es ernster sein, als manch einer denken würde. Und
zwar sehr viel ernster.
<<June… man hat sie gefunden…>>, begann Mum.
<<Gefunden?>>, hakte ich nach.
<<Ja. Du weisst doch, dass Dana uns erzählt hat, dass June alleine spazieren
gehen wollte, oder?>>
Natürlich erinnerte ich mich an das Gespräch zwischen Mum und Junes Ma. Dana war
überrascht gewesen, dass June endlich mal wieder alleine an die frische Luft
ginge, ich dagegen hatte es merkwürdig gefunden. Um ehrlich zu sein, fand ich
das immer noch. Denn June traute sich nicht mehr alleine raus. Nicht mehr, seit sie damit angefangen hatten. Diese Monster! Ich hätte sie am liebsten deswegen umgebracht!
<<Nun, ein Spaziergänger hat sie gefunden. An der Brücke. >>
Meine Augen wurden wieder rund wie zwei Teller. In unserer Stadt gab es nur eine
Brücke und sie war berüchtigt für viele Todesopfer, Selbstmordtodesopfer.
<<Nein, hauchte ich. June würde nie… >>
Das letzte Wort blieb mir im Hals stecken. Wirklich? Würde sie das wirklich nie
tun? Auch nicht nach all diesem Leid und Schmerz, den wir jeden Tag erleben durften?
<<Nein!>>, hauchte ich noch einmal. Diesmal klang es etwas bestimmter. Das war nur eine falsche Vermutung! Es konnte nicht wahr sein! Es durfte einfach nicht!
Meine Mutter betrachtete mich traurig und beendete ihre Erzählung: <<Doch, Mai. Der Spaziergänger hat sie gefunden und den Krankenwagen sowie die Polizei gerufen. Zu dem Zeitpunkt hatte sie noch einen Puls. Doch als die Sanitäter eintrafen war es zu spät: Sie konnten ihr nur noch beim Sterben
zusehen. Dabei hat sie ihnen mit letzter Kraft ein kleines, minim vom Waser
geschädigtes Buch überreicht. Es ist für dich bestimmt. >>
Das nervige Zittern fing wieder an und meine Augen wurden feucht. Meine beste
Freundin war tot, einfach so! Und ich hatte es nicht gemerkt. Dabei sollte man das doch, oder nicht? Man musste doch merken, wenn die beste Freundin starb!
Eine Träne rann mir über die Wange, dann noch eine und dann immer mehr. Es war, als wollte ich meinen ganzen Wasservorrat verbrauchen. Mum nahm mich wieder in den Arm, streichelte meinen Kopf und flüsterte mir tröstende Worte zu. Es täte ihr sehr leid, meinte sie, und sie verstehe meinen Schmerz. Aber sie verstand gar nichts! Sie wusste nicht, wie es war, wenn einem seine zweite Hälfte
weggerissrn wurde, sie wusste nichts von der Trauer, dem Schmerz und der Wut auf
sich selbst! Nichts von der Verzweiflung und Leere in sich! Nichts, nada,
niente!
Irgendwann hatte ich keine Tränen mehr und hatte mich wieder so weit im Griff,
um zu sprechen.
<<Mum>>, flüsterte ich. <<Gib mir das Buch. >>
Ich spürte, wie sie nickte. June hatte schon immer gerne geschrieben, doch wieso
wollte sie mir zu ihrem vollkommenen Abschied ein Buch überreichen.
<<Komm, Mai>>, sagte Mum und liess mich los. Mein Bett knarrte, als sie aufstand. <<Das Buch ist bei Summers. >>
Ich nickte und folgte ihr zu den Sommers, Junes Familie.

______*miau*______

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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1Di Nov 20, 2012 9:30 pm

*O*
coool und traurig *-*
schreib weitter Wink
ich hoffe es bleibt so gut^^
*daumen hoch*
lg silver
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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1Mi Nov 21, 2012 8:03 pm

Danke~

Kapitel 2


Mum klingelte an der Tür und Damien, Junes zwei Jahre älterer Bruder, öffnete
die Türe.
<<Kommt nur rein!>>, sagte er und sein undefinierbarer Blick lag auf mich. Ich
fühlte mich beobachtet und unwohl. Ich hasste es, wenn mich jemand die ganze
Zeit anschaute.
Er führte uns ins Wohnzimmer. Auf dem grauen Sofa sassen seine Eltern Dana und Jan und
die neunzehnjährige Alexis hockte auf einem sehr bequemen Sessel. Alle machten
todernste Gesichter. Welch eine Ironi, dachte ich, als mir das Wort einfiel.
Dana hob den Kopf. Das kecke Funkeln war aus ihren sonst so fröhlich
strahlenden braunen Augen verschwunden. Stattdessen waren sie fahl und traurig.
Sie versuchte ein Lächeln, als sie uns begrüsste: <<Hallo ihr zwei. Ich habe euch schon erwartet. >>
Sie seufzte.
<<Natacha, soll Alexis dir einen Kaffee machen, während ich Mai das gebe, was ihr
zusteht?>>, fragte sie meine Mutter.
<<Gerne! >>
Dana nickte und ging mit mir in Junes Zimmer, während Alexis in die Küche
verschwand.
Junes Zimmer war sehr ordentlich. Ihr Bett war gemacht, nirgends lagen Kleider
herum, kein Staub lag auf den Möbelstücken und alles lag an seinem bestimmten
Platz. Um es kurz zu machen: Ihr Zimmer war das genaue Gegenzeil von meinem. Ich dachte an all unsere zusammenverbrachten Momente in diesem Zimmer. Ich war hier so glücklich gewesen. Es war wie mein zweites Zuhause gewesen. Jetzt würde ich nie mehr hierhin kommen oder Zuflucht finden.
<<Hier sind wir also…>>, murmelte Dana mehr zu sich selbst. Sie wühlte auf dem
Schreibtisch herum und fand schliesslich zwei kleine Bücher und mehrere Blätter.
Sie erklärte: <<Als ich… die fürchterliche Neuigkeit gehört habe, habe ich mich ein bisschen in
ihrem Zimmer umgesehen und fand ihr Testament. Dir vermachte sie das Buch, dass
sie während sie… sie… starb… in der Hand hielt und ihr Tagebuch und sonstige
Blätter.>>
Sie drückte mir all das in die Hand.
June hatte mir wirklich ihr Tagebuch vererbt! Ihr geliebtes und strenggeheimes
Tagebuch! Unfassbar! Früher hatte ich immer probiert sie zu überreden mich darin
lesen zu lassen, doch sie liess mich nie. Und jetzt war Junes letzter Wille,
dass ich ihr Tagebuch bekam, vielleicht genau deswegen! Danke June! Ich werde
gut darauf acht geben! Und all das, was darin steht, kennt niemand ausser wir
beide. Das schwöre ich dir!
, dachte ich und setzte ironischerweise noch dazu: Bei meinem Leben!Ich löste meine Augen von meinen neu erworbenen Schätzen und fragte Dana: <<Wann wird sie bestattet? >>
<<Du wirst informiert, antwortete sie knapp. Und wenn du mich entschuldigen
kannst, ich muss noch mit deiner Mutter reden.
<<In Ordnung>>, sagte ich verwundert. Auf einmal war sie so abweisend. Dachte sie
etwa es wäre meine Schuld oder hatte ich wieder einmal eine falsche Frage
gestellt?
Sie hielt mir die Tür auf und wartete mit hochgezogenen Augenbrauen. Ich
interpretierte es als Zeichen zum Gehen und verliess zuerst Junes Zimmer und
nachher, nachdem ich mich von Mum verabschiedet hatte, auch die Wohnung.
Ich kehrte in unsere zurück, verzog mich in mein Zimmer und schlug das Buch auf.
Der Einband war in meiner Lieblingsfarbe: orange und die Seiten sehr dünn, ein
bisschen so wie die einer Bibel.
Auf den ersten zwei Seiten stand nichts auf der dritten jedoch schon.
Ich starrte eine Weile lang die Schrift an, welche die meiner verstorbenen besten
Freundin war. Ich erinnerte mich an den Unterricht, in dem wir manchmal
voneinander abgeschrieben oder Zettelchen, wenn wir nich reden durften,
geschrieben hatten. Etwas was wir nie wieder tun würden…
Ich löste mich aus meiner Starre und fing an zu lesen. Das war wichtiger als
mich an die guten alten Zeiten zu erinnern.

Liebe Mai,
Wenn du das hier liest, hast du verloren. Die Entscheidung war nicht einfach, aber meine Tat musste getan werden. Es tut mir leid, wirklich, nur habe
ich genug! Ich will frei sein! Und glücklich! Und hier kann ich das nicht.
Vielleicht sehen wir uns ja im Himmel. Oder in der Hölle…
Anyway, ich wollte dir dieses Buch geben, um von dir zu erklären wieso ich das
getan habe, denn es sind Sachen passiert, von denen du nichts weisst. Also lese
dieses Buch. Um genaure Erklärungen zu bekommen, habe ich dir auch mein Diary
gegeben. Ich weiss ja wie sehr du darauf brennst es zu lesen! Wink
Also viel Spass!(ich weiss, dass du kein Spass haben wirst, aber wir wollen mal
höflich sein, ne?)

______*miau*______

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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1Di Feb 26, 2013 7:51 pm

Kapitel 4


Als ich wieder zurückkehrte, stauchte mich Mum ziemlich zusammen, doch ich bekam
es nicht wirklich mit. Ich war leer und hatte Angst vor morgen. Denn morgen war
der erste Schultag nach den Ferien, der erste Schultag ohne June.
Als ich probierte einzuschlafen, bildete ich mir ein, June zu hören. Ich hörte
sie mich anflehen, ihr zu vergeben, dass ihr alles leidtat und irgendwann
übermannte mich der Schlaf.

Ich lief durch die Schulflure. Überall hörte ich sie tuscheln, diese Idioten.
>>Hey Mai, wo bleibt denn deine Freundin?<<, höhnte eine Stimme hinter mir. Ich
zuckte zusammen, denn ich kannte diese Stimme nur allzu gut, denn sie gehörte
der, meiner Meinung nach gröststen Zicke der Schule: Noemi Amford. Sie lächelte
mich hämisch an.
>>Ach, wie dumm von mir!<<, sagte sie.>>Ich hatte ja ganz vergessen, dass sie sich
umgebracht hat! << Da brach sie in schallendes Gelächter aus. Ich hasste sie so sehr, wie man eine
Person nur hassen konnte. Aber das wusste ich schon. Was ich aber nicht wusste, war, wieso sie es schon wusste? Als mir die Antwort einfiel, seufzte ich. Ihr Vater war der Bürgermeister der Stadt. Es wäre überraschender gewesen, hätte sie es nicht gewusst.
Auf einmal tauchten drei Gestalten neben ihr auf: Tiffany, Shelly und Adam.
Zusammen mit Noemi, Tim und Howard bildeten sie die Beliebten. Jeder an
unserer Schule wollte zu ihnen gehören, mindestens mit jemanden von ihnen
befreundet sein. Manchen gelang es… anderen weniger.
Shelly schenkte mir ein strahlendes Lächeln und ihre Zwillingsschwester Tiffany
winkte mir zu. Sie waren mit die sympathisten der sechs und waren manchmal
richtig freundlich zu mir.
>>Sorry für June!<<, sagte Tiffany.
Noemi starrte die beiden etwas entgeistert an und ich musste mir ein Kichern
unterdrücken. Ein gehämmiges Grinsen tat es aber auch.
>>Lasst uns gehen!<<, fauchte sie und zerrte die beiden mit sich.
Die sagten wie aus einem Munde: >>Bye Mai! <<
Und weg waren sie.
Ich seufzte. Schade, dass sie nichts gegen Noemi unternahmen, denn dann wäre mein
Leben einfacher. So aber schlenderte ich alleine in den Unterricht, wurde aber
auf halben Wege von Mary, einer alten Kollegin von mir aufgehalten.
>>Mai! Ich habe gehört was mit June passiert ist und… und es tut mir so leid! Es
ist einfach schrecklich! Wer hätte gedacht, dass sie so etwas tun würde! Ach es
ist furchtbar! Ach, was, das ist untertrieben! Und… oh-<< Selbst sie wusste es also schon.
>>Mary!<<, unterbrach ich ihremRedeschwall. Ich wusste, dass sie dazu tendierte
ununterbrochen zu reden, vor allem wenn sie aufgebracht, traurig oder wütend
war. >>Beruhig dich! <<
>>Ich weiss, ich weiss. Es ist einfach so-<<
Jetzt war ich genervt.
>>Wie wär's, wenn du einfach still sein würdest?<<, fuhr ich sie an.
Sie schaute mich mit ihren süssen Rehaugen, um die ich sie so sehr beneidete,
verletzt an.
>>Tut mir leid, ich hab's nicht so gemeint…<<, entschuldigte ich mich rasch als ich
ihren Blick sah.
>>Schon gut. << Sie zuckte mit den Schultern. >>Es hat dich einfach sehr aufgebracht, ich weiss es! <<
Kurz hielt Mary inne.
>>Komm, wir sind ja in der selben Klasse!<<
Sie packte meinen Arm und zerrte mich in Richtung Mathezimmer. Juhui! Die Fahrt
in die Hölle kann beginnen
", dachte ich genervt.

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BeitragThema: Re: ~Dead Life~   ~Dead Life~ Icon_minitime1

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